Während Microsofts Patent auf das FAT-Dateisystem erneut geprüft wird reicht IBM einen Patentantrag zur Abfrage des Caps-Lock Fehlerstatus ein. Wir kennen das noch alle von unserem guten alten Amiga. Stürzte die Kiste ab blinkte uns die eingebaute LED freundlich an. Und verwendet Linux das nicht ebenfalls z.b. bei einer Kernel-Panic? Wie war das nochmal mit diesen älteren HP-Kisten?
Ist die ESC-Taste eigentlich noch frei?
Aber wir, die EU, wollen ja auch Softwarepatente. Das erinnert mich daran, dass ich heute nur sehr wenig bezüglich der gestrigen Wahlergebnisse im Radio zu hören bekam. Scheinbar ist die frisch angelaufene FussballWM um einiges wichtiger als die neue Sitzeverteilung Deutschlands in der EU.
Positives gibt es wenigstens von der Musikfront. Wie heute auf rundy.de zu lesen war steigt Universal aus dem Kopierschutz aus. Besser spät als nie – die Frage ist nun inwiefern die nun folgende Schandensbegrenzung Erfolg haben wird und ob die restlichen großen Labels mitziehen werden. Wenigstens kann ich mir bei meinem Lieblingslabel Drakkar sicher sein. Wie eine Anfrage meinerseits vor einigen Tagen ergab, hat man hier nie auf einen Kopierschutz gesetzt. Dies sei auch künftig nicht geplant, wie mir versichert wurde.
Ein Planspiel ist ein etwas anderes Liverollenspiel. Aus Neugierde habe ich im November 2003 einmal bei einem solchen Planspiel teilgenommen. Der Bericht kommt etwas später, ist aber nun endlich da
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Gestern ging es zusammen mit meiner Frau in die KULTURruine in Karlsruhe. Auf dem Programm stand Veitstanz. Beruhigenderweise kannte ich ca. 90% der gespielten Lieder, die meisten sogar auswendig. Die Ruine selbst ist in einem alten Weinkeller untergebracht und besticht durch schönes Ambiente. Sicher – Boxen und Tische, welche wie Särge aussehen, sind sicherlich nicht jedermanns Sache, doch ist das eine recht übliche Einrichtung für einen Gothic- / Fetisch-Club dieser Art. Schwarze Kleidung war auf alle Fälle Pflicht, sehr zur Freude einiger Debian-Anhänger welche ihre üblichen Debian-Hemden anbehalten konnten
Ausgezeichnet fand ich die Akkustik in dem Keller. Auf der Tanzfläche herrschen übliche Lautstärken vor, doch kann man sich nur wenige Meter abseits noch gut unterhalten ohne dabei brüllen zu müssen. Braucht man eine längere Auszeit gibt es einen kleinen Vorraum, bzw. ein kleines abgeschottetes Kaffee. Die Preise für Getränke sind allerdings ziemlich hoch, so zahlte ich für 0,2l Met ganze 3 Euro. Zur Verteidigung muss jedoch gesagt werden, dass der Met ausgezeichnet schmeckte.
Weitere Besuche des Clubs habe ich mir auf jeden Fall mal fest vorgenommen
Dass eine ToDo Liste, welche sich selbst über Code-Kommentare pflegt, eine sinnvolle Sache ist, stellt keiner in Frage. Aus diesem Grund wird das bereits seit Jahren in sehr vielen Entwicklungsumgebungen benutzt. Das Prinzip jedoch als Patent anzumelden finde ich einfach nur eine Frechheit². Wird in Kürze patentiert dass man sich vor einem Computer mit Hilfe eines Sitzgeräts, wir nennen es Bürostuhl, auch hinsetzen kann, um angenehmeres Arbeiten zu ermöglichen?