Heute früh hatten die Räumdienste wohl woanders zu tun. Hier hat sich zumindest niemand blicken lassen. Das ist recht ungewöhnlich, weil hier der Linienbus vorbei kommt. Wenn da nichts geräumt wird… andererseits wäre es wohl auch vergebene Mühe gewesen. Ich hatte heute früh auch die ganze Auffahrt frei geräumt gehabt und man sieht ja was nur 4 Stunden später davon übrig geblieben ist. Ein echter Winter – so wie es früher einmal war. Ich habe mich auf jeden Fall heute mal wieder gut eingedeckt und hoffe den Rest des Monats nicht mehr einkaufen zu müssen. Die Schneeketten haben sich auch mal wieder bestens bewährt
Kein Verständnis habe ich übrigens für diese Volltrottel, die noch immer auf Sommerschluppen durch die Gegend rutschen oder schleichen, anstatt sich endlich mal ordentliche Schlappen zuzulegen. Aber so ist es halt in Deutschland: Wenn es nicht eindeutig gesetzlich geregelt ist. Was nicht explizit verboten ist darf gemacht werden. Herr, lass zwischen all dem nassen Mist doch bitte auch ein wenig Hirn vom Himmel fallen! Und an die ganzen modernen 4×4 Fahrer: Eure Pseudogeländewagen fahren zwar besser an aber bremsen bei dem Wetter genau so beschissen! Denkt mal drüber nach bevor ihr euch um den nächsten Baum wickelt.
Tja, da staunte ich nicht schlecht als sich plötzlich eine alte Bekannte meldete. Gleich einen Stadtteil weiter sollte ein kleines Star Wars Liverollenspiel statt finden. Leider konnten ein paar eingeplante NSCs kurzfristig doch nicht zum Termin. Das ist zwar eigentlich nicht mein Revier, da mich ja eher das Mittelalter interessiert, doch fand ich Star Wars schon immer sehr faszinierend. Das Hintergrundwissen ist durch diverse Filme und Bücher ja auch vorhanden und einige Rollenspielerfahrung habe ich inzwischen auch zusammen getragen. Eine kleine Herausforderung war das trotzdem. So musste ich mich komplett auf den Fundus der Orga stützen, da ich nicht eine passende KlamotteGewandung für so etwas im Schrank hängen hatte. Und einen Blaster schon dreimal nicht
Schlussendlich fand ich mich als Springer für einen machtbegabten Geist und einen Imperialen Soldaten im Spiel wieder. Zum Glück ohne die klischeehafte weiße Plasterüstung (die Dinger sind extrem unbequem!). Über den Plot selbst lasse ich mich an dieser Stelle nicht aus. Das sollen andere machen – vorzugsweise die Spieler
Mit einem mulmigem Gefühl im Magen fing der Spaß dann letztes Wochenende an. Zwar kannte ich die Rahmenhandlung und das Prinzip ansich ist auch nicht neu gewesen, doch trotzdem war dies anders, als andere Spiele, auf denen ich schon war. So wurde zum Beispiel fast ausschließlich im Gebäude gespielt. Es stellte sich jedoch schnell heraus, dass die ganze Sache sehr spaßig werden würde und mein Zwerchfell wurde mehr als einmal ernsthaft angegriffen. Die anderen Spieler waren alle für jeden Quatsch zu haben und alle kamen gut miteinander aus. Keine Eskalationen (außer natürlich bespielte), viel Gelächter und, was mir persönlich am meisten gefällt, kein übermäßiger InTime-Zwang. Zwar wurde die Story ernsthaft verfolgt, doch da sich niemand selbst zu wichtig nahm blieb es ein schönes lockeres Spiel mit vielen lustigen Geschichten. Ein spannendes Wochenende voller Irreführung, Fallen, Geistern, Meteoriten, noch mehr Fallen und einer beinahe Schießerei liegt hinter mir. Gestorben ist auch niemand und am Ende wurde alles gut – und das war wirklich der Verdienst der Spieler selbst. Eine NSC Kavallerie war nicht geplant und verbockt wäre eben verbockt gewesen
Eigentlich bin ich zu alt für den Kram. Aber seit wann interessiert mich so etwas. Was als Schneeräumaktion am Abend begann nahm plötzlich ungewollte Ausmaße an. Plötzlich war da “Erwin”. Zwei alte Kartoffeln für die Augen, eine Karotte für die Nase und ein alter Hut, den ich ohnehin nicht mehr trage. Tadda!
Übrigens: Alle Baumärkte in der Gegend haben kein Streugut, kein Salz und keine Schneeschippen mehr. Kein Witz – wir haben alles in der Gegend abgegrast oder angerufen. Endlich mal wieder ein richtiger Winter!
Vor einigen Jahren stiegen wir innerhalb der Familie von traditionellem Weihnachtspapier auf verschnürbare bunte Stoffsäcke mit weihnachtlichen Motiven um. Die Gründe waren eher praktischer Natur. Bedingt durch die Anzahl Familienmitglieder wurde über die Festtage rasch eine ganze Tonne Altpapier fällig. Zu viel Müll also. Die Stoffsäcke hingegen wurden einfach einmal gewaschen und bis nächstes Jahr wieder in den Schrank gelegt.
Dieses Jahr habe ich von einer guten Freundin noch eine ganz andere Art Verpackung kennen gelernt, die sich ebenfalls um Recycling dreht. Geschenke aus der Dose sozusagen. Vermutlich eine richtige Marktlücke
Diese hier waren übrigens mit Leckereien und Eintrittskarten gefüllt