Honeywell Unfall 2006

Schweden – 5. Mai, 373 Richtung Långträsk
Busfahrer kommt nach Kurve von Strasse ab.

Das kommt davon wenn man beim Fahren ueber ne Menge Mist nachdenkt statt auf die Strasse zu guggen. Die Kurve ist wirklich böse. Laut der Feuerwehr haut es da im Jahr so ca. 7 Leute raus. Ich bin voll Richtung untergehende Sonne gefahren und war nicht bei der Sache. Das Ergebnis war dass ich die Kurve nicht richtig eingeschätzt habe. Nach der Kurve kam der Bus ins Schlingern und ich habe die Kontrolle verloren. Nach einer Flugrolle in den Graben hat sich als erstes das Heck mit der Anhängerkupplung in die schwedische Tundra gegraben. 2 Rollen weiter ist der Bus dann liegen geblieben.

Laut Onlineticker schwere Verletzungen an Kopf und Handgelenk insklusive sofortiger Einlieferung in das örtliche Krankenhaus. Am nächsten Tag in der Zeitung war dann nur noch von Schmerzen am Handgelenk die Rede. Fakt ist: Ich hatte nicht einmal einen blauen Fleck! Der T3 ist und bleibt der beste Privatpanzer den ich kenne. Mit 90km/h ab in die Botanik und 3 Rollen seitwärts (die Erfahrung hätte ich mir gerne gespart) und keinen Kratzer abbekommen. Für derart ‚veraltete‘ Technik nicht übel hm?

Der Bus hatte natürlich weniger Glück. Das Heck wurde komplett verzogen. Treffer vorwiegend auf den Seiten, Heck und dem Dach. Wäre ich nicht angeschnallt gewesen, wäre ich der Frontscheibe hinterher geschleudert worden. Den Rekord hat der Feuerlöscher geschafft. Dicht gefolgt von meiner Werkzeugkiste und dem Scheisshaus sowie den Gasflaschen.

Glück im Unglück? Der Motor startet beim ersten Versuch und auch das Getriebe fühlt sich noch gut an. Bremsen gehen auch noch und auch alle sonstigen Betriebesflüssigkeiten sind noch da wo sie hin gehören. Der Bus fährt! Er hat keine ernsten Treffer an der Unterseite abbekommen. Reparabel ist der Schaden an der Karosse leider nicht wirklich. Motor und Getriebe behalte ich natürlich.

Honeywell R.I.P. 2006

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