Bulli

IntroBild VW-Bus 1 Der durchschnittliche Kossie fährt VW-Bus. Warum das so ist, kann niemand so genau sagen. Fest steht zumindest, dass unsere ganze Familie irgendwo VW-Bus geschädigt ist. Wen wundert es da, dass auch beko einen richtigen Bulli fährt. Diese enorm robusten und praktischen Autos von Volkswagen haben sich im Lauf der Jahre immer wieder rentiert. Ob als Transporter für Material oder für den Familienausflug mit Sack und Pack ins Ausland. Der große Stauraum, bequemes Fahren und leicht reparierbare Technik spricht für den Bus.

Die Familienflotte wuchs im April 2005 auf zwei Bullis an. Zu dem Roten und bewährtem Familientransporter gesellte sich eine blau/blaue Caravelle GL welche schnell adoptiert wurde. Trotz anfänglicher Wehwechen zeigte sich der neue Bus, der auf den Namen Honeywell getauft wurde, als robustes Maschinchen, welche unter anderem gleich einmal eine große Fahrt von knapp 1200 Kilometern unter Volllast nach Münster und zurück bewältigte.

IntroBild VW-Bus 2 Doch zurück zu den Anfängen. Meine Eltern reisten schon immer gerne – was konnte da praktischer sein als ein großer Bus (hier auf dem Bild rechts) komplett als Wohnmobil ausgebaut und individuell auf die Bedürfnisse einer kleinen Familie mit zwei Kindern zugeschnitten? Mit diesem Bus fing alles an. Der Nachfolger dieses alten T2 wurde der ebenfalls rote T3 Transporter. Hiermit gingen die Kossies regelmäßig auf Weltreise und landeten dabei an den verrücktesten Orten – wie einmal mitten auf einem fremden Truppenübungsplatz. Der Rote musste im Frühjahr 2006 dann leider seinem Nachfolger – ein roter T5 – weichen.

IntroBild VW-Bus 3 Ich blieb meinem T3 hingegen treu während meine Eltern begannen sich mit dem T5 herum zu ärgern. Unbequem und unübersichtlich sowie trotz der größeren Ausmaße weniger Stauraum sind da nur Beispiele. Ich werkelte fleissig an meinem Wohnmobilausbau und verabschiedete mich dann Richtung Schweden. Zusammen mit all meinem Hab und Gut, was zugegebenermaßen nicht allzuviel war, reiste ich dann im April 2006 in Schweden ein. Dort verlor ich Honeywell dann in einem bösen selbst verschuldeten Unfall.

IntroBild VW-Bus 4 Nachfolger wurde die auf den Namen Lady getaufte Caravelle C. Der Umbau zum Wohnmobil steht irgendwo weiter hinten auf der Liste. Im Moment darf der erstaunlich rostfreie T3 für mich als Alltagsfahrzeug her halten. Darunter auch Cruisen in Schweden. Der Anblick ist zwar ein wenig gewöhnungsbedürftig, da der T3 so absolut kein Kultauto hier in Nordschweden ist, doch wer einmal mitgefahren ist fährt gerne wieder mit. Macht er auch von außen nicht so viel her ist er immernoch eines der bequemsten Autos und als Partybus unschlagbar. Ausserdem funktioniert die Heizung, im Gegensatz zu den üblichen amerikanischen Strassenkreuzern hier oben, ausgezeichnet.

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