Nov 11 2006

Flashvideos abspeichern

beko | Linux | 1 Comment

Ich finde ab und an immer mal wieder ein Video im Netz, was ich gerne aufheben würde. Manchmal sind das aber Videos, die in Flash (SWF) eingebettet sind. Hier verweist das Flash dann auf eine FLV-Streamingdatei (Flash Video Format). Da man sich den Quelltext von Flash nicht ansehen kann, wird das schon komplizierter, wenn man trotzdem an das Video rankommen will. Nun gibt es eine wahnsinnig umständliche Methode über Quelltext der Webseite die Playeradresse direkt aufzurufen, den HTTP-Request von dem Player über ein BrowserPlugin auszulesen und die FLV-Datei dann selbst abzufangen. Auf diversen großen Video-Hosting Webseiten wird diese Datei dann auch noch erst auf Anforderung durch den Flashplayer generiert und der HTTP-Link bleibt nur wenige Minuten gültig. Abgesehen davon kann man FLV nicht einfach abspielen, da auch noch ein Player benötigt wird. Der zugehörige Flashabspieler funktioniert ja nur mit der entsprechenden Webseite.

Alles sehr kompliziert also. Nun gibt es aber diesen Video Downloader hier online. Da kopiert man einfach die typische Browseradresse rein, wählt aus der Liste die dazugehörige Video-Hosting Webseite und bekommt den direkten FLV-Link ausgeworfen, den man nun rasch herunterladen sollte. Diesen schickt man dann noch flugs durch ffmpeg und schon habe ich ein schönes mpg, was auch jeder verflixte Videoabspieler zu können hat :D

ffmpeg -i video.flv -ab 56 -b 500 -s 640x480 video.mpg

Optionen sind im man ffmpeg näher erläutert. Und wer das hier nun noch alles verstanden hat, sollte wirklich öfter mal raus an die frische Luft gehen ;)

Nov 11 2006

Max Payne 2

beko | Linux | 0 Comments

Nett – da habe ich doch letzte Woche Max Payne 2 auf dem Krabbeltisch im Real-Markt gefunden. Teil 1 hat mir damals auch schon sehr gut gefallen. Da Teil 1 auch problemlos über Wine 0.9.24 unter Linux funktionierte, habe ich das einfach mal in den Einkaufskorb gepackt. Folgende Dinge mussten leider vor dem Spiel deaktiviert/beachtet werden:

  • Pixel Shader Skins (Sonst sind die Figuren, wie Max selbst, unsichtbar)
  • Post Process Effect (Sonst steht bei einfacher BulletTime alles aufm Kopf)
  • Spiegeleffekte (Mirrors) (Grausiges Ruckeln sobald ein Spiegel in das Sichtfeld kommt)
  • Spiel stürzt beim Beenden ab und muss zusätzlich manuell abgebrochen werden :/
  • Mein Fazit übrigens: Ich hätte es wohl eher Max Payne Reloaded oder so genannt. Keinesfalls Teil 2. Ansonsten spielt es sich genau wie Teil 1. Nette Story mit überraschenden Wendungen, ein lieblos gestalteter dritter Spielabschnitt (Den Leveldesignern scheint jedesmal vor der Veröffentlichung die Zeit ausgegangen zu sein) und sehr nett: Bescheidene Traumsequenzen mit beknackten Labyrinthen sind angenehm kurz gehalten und nicht mehr so extrem blutig. Für 10 Euro haben sich die 6 Spielstunden auf Schwierigkeitsgrad 1 auf jeden Fall gelohnt. 60 Euro hingegen hätte ich dafür sicher nicht hingelegt.