Das geht heute, Dank Internet und “Web 2.0″, ganz einfach von daheim. Ich konnte “Shoppen” noch nie aus stehen. Die einzige Ausnahme ist hier wohl wenn es um Busteile geht
Da es leider mal wieder sein muss (Socken verschwinden in der Waschmaschine, Hosen reißen ein, Hemden werden nicht mehr sauber oder verfärben sich.. man kennt das ja) ging es heute zusammen mit Frauchen in den Online-Bestellshop des kleinen roten N. Das Leiden konnte beginnen.
Und da war sie wieder. Die ewige Frage welche Größe man denn nun hat. Was bei Socken selbst für einen Anti-Shopper wie mich noch noch recht einfach ist wird bei Hosen bereits schwieriger. Jeansmaße, oder doch “normal”? Für solche Leute kommt der Größenrechner gerade richtig. Einfach ein paar Körperstellen abmessen, in der Eingabemaske ausfüllen und “seine” Größen übersichtlich präsentiert bekommen. Tolle Sache!
Nur leider mit deprimierendem Ergebnis. Es konnten mit meinen Maßen keine Größen für Dinge wie Anzüge, Hemden oder nur Pyjamas berechnet werden. Ein Blick in Vergleichstabellen was denn so der Durchschnitt ist bringt mich rasch zur nüchternen Erkenntnis: Ich bin nicht zu fett oder zu klein sondern habe schlichtweg zu wenig Brust. Leise höre ich mein Selbstbewusstsein wimmern, was sich über diese nüchterne Tatsache zuletzt im Teenie-Alter beklagt hat. Rasch scheuche ich es zurück in die letzte Ecke meiner selbst und bestelle meine dringend benötigten Socken. Größe 42.
So, die Arbeiten am Rumpfmotor sind nach knapp 4 Wochen Schrauberei in den Abendstunden nach der Arbeit und an den Wochenenden endlich abgeschlossen. Viel wurde improvisiert, einiges auf gut Glück gemacht doch unterm Strich denke ich kann sich das Ergebnis sehen lassen. Die Liste an verbauten Neuteilen ist lang. So lang, dass mein Gelbbeutel jetzt noch leise wimmert. Aber gelohnt hat es sich schon. Der sieht wieder richtig fit aus. Als kleiner Bonus gab es gleich noch das ganze Schlauch- und Leitungsgedöns in neu, denn modernen Sprit in 22 Jahre alten Leitungen will man nicht. Wenn alles nach Plan läuft, kommt der Kleine am Samstag rein. Ich bin schon richtig gespannt ob alles funktioniert (und wie lange der dann auch hält).
Gestern wurde es mal wieder sehr spät und wie so oft kam das Thema auf Computerspiele. Aus irgend einem Grund kamen wir auf Dungeon Keeper. Ich rede vom ersten Teil. Das war ein 16Bit DOS Spiel aus dem Jahre 1997 von Bullfrog. Falls sich noch jemand erinnert. Ich habe also in meiner Spieleschatzkiste gegraben und tatsächlich die originale ziemlich lädierte und zerkratze CD zu Tage gefördert. Und das schöne: Lief mit “dosemu” auf Anhieb und ohne Murren mit Ton, Sprachausgabe, Maus und “3D”. Oder was man damals halt so unter 3D kannte.
Zum Spiel selbst: Herrlich, witzig, böse, innovativ. Allein das Introvideo war preisverdächtig. Unglaublich, was hier aus einem DOS rausgekitzelt wurde. Und das Beste: Dank grafischer Ausgabe über SDL seitens Dosemu ist eine stufenlose Fensterskalierung möglich. So kann ich es auf meinem reinen 64bit Linux auf einem modernen Monitor, der diese niedrigen Auflösungen nicht mehr kann, noch einmal mit mir genehmer Größe und Verpixelung spielen.